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III Der Weltenbrand
Der Weltenbrand begann mit dem Sternenfall. Die Menschen des Mittelalters starrten wie gebannt zum Himmel, als sie sahen, wie sich ein gutes dutzend Sterne aus dem Firmament löste und zur Erde hinab fiel.
Die gefallenen Sterne brachten der Welt Zerstörung und Leid: sie läuteten den Weltenbrand ein. Doch während die Welt brannte, entfaltete sich eine weitere Kraft, die der Weltenbrand brachte: eine Kraft, die die Macht hatte, Tiere und Pflanzen und auch manche Menschen seltsam zu verändern.
Dies geschah entweder physisch oder psychisch, durch die Gabe (oder den Fluch?) besonderer mentaler Kräfte, oder durch beides. Diese Kraft nannten die Menschen später einmal "Magie", jene die sie anzuwenden wissen kannten sie als "Magier", "Hexer" oder schlicht als "Dämon" - es hängt ganz vom Blickwinkel ab.
IV - Verlauf der Geschichte
Ab dem Sternenfall entwickelte sich die Geschichte komplett anders als die, die wir aus den Geschichts--büchern kennen. Die Gebiete Osteuropas und Asiens wurden größtenteils zerstört, vor Westeuropa tat sich wenige Jahre nach dem Weltenbrand neues Land auf, noch heute streiten sich Gelehrte über seine Herkunft.
In Mittel- und Westeuropa brach Chaos aus unter denen, die noch lebten. Denn nun sah man sich nicht nur der bloßen Zerstörung der halben bekannten Welt, sondern auch den absonderlichen Ausgeburten der Magie gegenüber. Dazu kam das Chaos, das das Christentum mit einer gewaltigen Verfolgung von allen Minderheiten und "Ketzern" - der Suche nach Schuldigen - verursachte.
Dazu kamen unzählige Naturkatastrophen, denn die Welt war durch den Sternenfall und den Einbruch der Magie vollkommen aus ihrem Gefüge geworfen worden, und andauernde Kriege um das Erbe einer Welt, die in Trümmern lag.